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Ausschreibung KaB Neubau Polizeidienstgebäude Sanitz

Auslober: Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock

Wettbewerbsart: Bundesweiter, nichtoffener, anonymer Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Ideenwettbewerb.

Terminplan (voraussichtlich)

Veröffentlichungsdatum: 25.06.2021

Bewerbungseingang bis: 30.07.2021 um 14:00 Uhr

Auswahlverfahren durch SVA: 32. KW 2021

Ausgabe der Auslobungsunterlagen: 32. KW 2021

Zweite Wettbewerbsstufe (Ideendetaillierung): 33.-38. KW (6 Wochen)

Preisgerichtssitzung und Beauftragung: Ende 09.2021/ Anfang 10.2021

Ort der Einreichung

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock

Dezernat PM4

Wallstraße 2

18055 Rostock

Kontakt

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock

Wallstraße 2

18055 Rostock

E-Mail: Sara.Paetrow@hro.sbl-mv.de

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Wettbewerbsaufgabe und Kunststandort

Das Land Mecklenburg-Vorpommern errichtete für die Polizei mit den Dienststellen Polizeirevier und Kriminalkommissariat-Außenstelle ein neues Dienstgebäude in Sanitz.
Das Gebäude ist seit April 2021 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben.
Es soll nunmehr die Kunst am Bau umgesetzt werden.

Die Liegenschaft des Polizeineubaus befindet sich in südlicher Ortsrandlage von Sanitz im Gewerbegebiet "Bollbrügge". Das Gebäude steht parallel zur südlichen Ortseinfahrt der Tessiner Straße, einem Teil der Bundesstraße 110. Die Umgebung ist von dem angrenzenden Einkaufsmarkt und größeren gewerblichen Gebäuden in nördlicher Richtung, sowie kleinteiliger offener Wohnbebauung im restlichen Umfeld geprägt.
Der vom Auslober bestimmte Bereich für die Kunst am Bau ist auf die westliche und südliche Fassadenfläche des Gebäudes, die Dachflächen auf dem eingeschossigen Haupteingang (ca. 2,0 x 2,0 m) und dem herausgedrehten, verklinkerten zweigeschossigen Gebäudeteil (ca. 6,0 x 1,5 m) sowie die Rasenfläche vor dem Gebäude entlang der Bundesstraße zwischen Hauptzufahrt und Notausfahrt beschränkt.

Es ist zu beachten, dass an der westlichen Längsfassade - rechts vom Eingang – bauseits ein ca. 7 m langer blauer Schriftzug "Polizei" in Form von Leuchtbuchstaben angebracht ist. Erläuternde Darstellungen sind den beigefügten Plänen zu entnehmen.

Jenseits des öffentlich zugänglichen Bereiches, befindet sich der Sicherheitsbereich der Polizei. Dieser ist mittels einer Zaunanlage abgetrennt und steht für die Kunst am Bau nicht zur Verfügung.

Art der Kunst

Die Art der Kunst sowie die Materialität wird vollständig dem Wettbewerb überlassen. Etwaige Installationen, wie z.B. mit Licht und Wasser, dürfen keine unwirtschaftlichen Folgekosten nach sich ziehen. Hierzu ist bereits im Ideenwettbewerb auf Folge- und Bewirtschaftungskosten durch die Künstler hinzuweisen und diese sind in der zweiten Wettbewerbsstufe zu präzisieren.

Teilnahmeberechtigung / Verfahren

Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler -innen oder Künstlergruppen mit Wohnsitz und/oder Arbeitsort in der Bundesrepublik Deutschland.
Diese können sich bis zum 30.07.2021, 14 Uhr (Posteingangsstempel) einschließlich Ihrer konkreten Idee zum Standort im DIN A3 Format bewerben.

Zur Bewerbung sind die nachfolgenden Bewerberunterlagen in Papierform einzureichen.
  • Ausgefüllter Bewerberbogen
  • Vita und Ausstellungsnachweis (Professionalitätsnachweis), max. 1 Seite DIN A4 je Mitglied der Arbeitsgemeinschaft. Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder entsprechende Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungsverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt.
  • Text zur künstlerischen Position, max. 1 Seite DIN A4 je Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
  • Bildliche Darstellung und schriftliche Erläuterung von mind. 1 und max. 3 Referenzobjekten, maximal 1 Seite DIN A3 je Referenzobjekt
  • konkrete Idee zum Standort Polizeidienstgebäude Sanitz bildlich und textlich auf 1 Seite im DIN A3 Format
Nach Eingang und Prüfung der Bewerbungsunterlagen sowie der Vorlageprüfung des Ideenblattes DIN A3 wird das Ideenblatt (konkrete Idee zum Standort) im SBL anonymisiert und erhält die gleiche Nummer wie der Bewerberbogen (mit seinen zugehörigen Anlagen).
Aus den eingegangenen Bewerbungen werden 5 Künstler*innen von einem unabhängigen Auswahlgremium, dem Sachverständigenausschuss mit je einem Vertreter des Finanzministeriums, des Bildungsministeriums, des Innenministeriums/ Nutzer, des Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamtes Rostock sowie zwei Vertreterinnen des Künstlerbundes M-V ausgewählt.
Als Leistungen in der 2. Wettbewerbsstufe sind 2D- und 3D-Darstellungen, eine Kostenschätzung einschließlich der Folge- und Bewirtschaftungskosten und, soweit von den Teilnehmenden als notwendig erachtet, ein Modell sowie Materialproben einzureichen. Die 5 ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten separat weitere Informationen.


Randbedingungen

Für die Ideenfindung in der ersten Wettbewerbsstufe und deren weitere Ausarbeitung in der zweiten Wettbewerbsstufe sind folgende Randbedingungen für den künstlerischen Beitrag zu beachten:

Statische Ausschlussgründe:
Die Dachflächen sind mit maximal 200 kg/m² belastbar. Durchdringungen der Dachhaut sind nicht zulässig. Alle Durchdringungen der Fassade sind thermisch entkoppelt und schlagregendicht auszuführen. Rückverankerungen und Beschichtungen der Fassade sind grundsätzlich möglich.
 
Sicherheitstechnische Ausschlussgründe:
Objekte auf der Rasenfläche oder dem Dach, die gegen das Gebäude oder Personen eigesetzt werden können, sowie Objekte, die zum Ersteigen der Fassade benutzt werden können sind nicht zulässig.
 
Weitere Rahmenbedingungen/ Ausschlussgründe:
Die Kunst darf die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der Tessiner Straße
nicht beeinträchtigen.
Die Fenster des Polizeidienstgebäudes sind freizuhalten. Die Fassadenfläche des eingeschossigen Gewahrsamsbereiches darf nicht isoliert mit Kunst besetzt werden, kann aber als Teilfläche im Zusammenhang mit einem Gesamtkunstwerk an der Hauptfassade in Anspruch genommen werden.
Ethisch-moralisch bedenkliche Motive, insbesondere an der Fassade des Gewahrsamsbereiches, sind nicht zulässig.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Kunststandort können auf der Internetseite des SBL M-V unter dem Link Neubau für das Polizeirevier in Sanitz ist errichtet eingesehen werden.
Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens sind nicht zulässig.
Künstlergruppen gelten als 1 Bewerber. Eine Rückgabe der Unterlagen erfolgt nicht.
Die Bewerbung muss spätestens am 30.07.2021 um 14 Uhr beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt Rostock (Adresse siehe unten) eingegangen sein. Es zählt der Posteingangsstempel.

Bearbeitungshonorare und Preisgelder

Die Teilnehmer der 2. Wettbewerbsstufe erhalten ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 1.000 EUR (inkl. MwSt.) bei Einreichung einer prüffähigen Wettbewerbsarbeit.
In der Aufwandsentschädigung eingeschlossen sind u. a. auch Aufwendungen für die freiwillige Teilnahme an einem Rückfragenkolloquium vor Ort (Reisekosten, Übernachtungskosten). Es werden keine Preisgelder vergeben.

Für die Realisierung des ausgewählten Beitrages stehen 15.000 Euro brutto zur Verfügung.
Darin enthalten sind vollständig das Honorar für den/die Künstler*in, die Herstellung, die Lieferung und die Aufstellung der Kunst am Standort in Sanitz.

Preisgericht

Das Preisgericht setzt sich aus vier Fachpreisrichtern aus dem künstlerischen Bereich und drei Sachpreisrichtern aus dem Bereich der Staatshochbauverwaltung und des Nutzers zusammen. Die Mitglieder des Preisgerichts sind keine Mitglieder des Sachverständigenausschusses. Die namentliche Benennung des Preisgerichtes erfolgt in der Auslobung.

Terminplan (voraussichtlich)

Veröffentlichungsdatum: 25.06.2021
Bewerbungseingang bis: 30.07.2021 um 14:00 Uhr
Auswahlverfahren durch SVA: 32. KW 2021
Ausgabe der Auslobungsunterlagen: 32. KW 2021
Zweite Wettbewerbsstufe (Ideendetaillierung): 33.-38. KW (6 Wochen)
Preisgerichtssitzung und Beauftragung: Ende 09.2021/ Anfang 10.2021

Ort der Einreichung

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock
Dezernat PM4
Wallstraße 2
18055 Rostock

Kontakt

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock
Wallstraße 2
18055 Rostock
E-Mail: Sara.Paetrow@hro.sbl-mv.de

VERLÄNGERT: Ausschreibung KaB Justizzentrum Greifwald (FRIST: 09.07.2021)

Nichtoffener Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren für das Justizzentrum Greifswald - Unterbringung der Gerichte am Standort Greifswald, Domstraße 6-7

Erscheinungstag 21.05.2021
Abgabefrist 09.07.2021 13:00 Uhr

Ausgeschriebene Leistungen

Bauherr: Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Auslober: Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Koordination und Durchführung:

SBL Neubrandenburg,

Neustrelitzer Str. 121

17033 Neubrandenburg

heike.engel@nb.sbl-mv.de

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Nichtoffener Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren für das Justizzentrum Greifswald - Unterbringung der Gerichte am Standort Greifswald, Domstraße 6-7

Erscheinungstag 21.05.2021
Abgabefrist 09.07.2021 13:00 Uhr

Ausgeschriebene Leistungen

Bauherr: Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Auslober: Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Koordination und Durchführung:

SBL Neubrandenburg,

Neustrelitzer Str. 121

17033 Neubrandenburg

heike.engel@nb.sbl-mv.de

Wettbewerbsart:

Deutschlandweiter, nichtoffener, anonymer Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren.
Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Wettbewerbsaufgabe und Kunststandort:

Im Rahmen der Baumaßnahme Unterbringung der Gerichte am Standort Greifswald, Domstraße 6-7, soll ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb realisiert werden.

Auslober ist das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg.

Das Baugrundstück liegt an den historischen Stadtbefestigungsanlagen in der Innenstadt von Greifswald. Der Gerichtsstandort hat bereits eine lange Geschichte, unter anderem verbüßte Hans Fallada eine Haftstrafe in dem um 1990 abgerissenen Flügel der Haftanstalt, der nunmehr mit dem Gerichtsgebäude für das Amts- und Verwaltungsgericht neu bebaut wird.

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines künstlerischen Konzepts für den Innenstandort „Treppenhaus“. Das Treppenhaus ist der einzige öffentliche Bereich. Hier werden bauseits Flächen der Treppenhauswände mit akustisch wirksamen Schallabsorbern mit einem Gewebe aus Polyester/Trevira bekleidet. Diese Schallabsorber, mit einer Gesamtfläche von ca. 100 m² und insgesamt neun Einzelflächen von jeweils ca. 10 m² bis 17 m², werden bauseits mit thermisch aufgebrachten biologischen Farben im Thermosublimationsdruckverfahren bedruckt. Für diese Drucke soll eine künstlerische Gestaltung erarbeitet werden.

Für die spätere bauseitige Umsetzung des künstlerischen Entwurfs sind nur digitale Arbeiten erforderlich.

Es kommen keine Deckenarbeiten, hängende Installationen, Licht- und Videoobjekte, sowie interaktive Installationen in Frage. Die künstlerische Intervention erstreckt sich nur auf die Wände. Eine großflächige/flächendeckende Gestaltung dieser Wände ist gewünscht.
Es entstehen keine Materialkosten-, Transport- und Aufstellungs- sowie Nebenkosten, etc., diese sind in der Bauwerkssumme schon enthalten.

Teilnahmeberechtigung / Bewerbungsverfahren:

Professionelle Künstler/-gruppen aus Deutschland können sich bis zum 09.07.2021 bewerben. Das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ist offen und nicht anonym.

Die einzureichenden Bewerbungsunterlagen müssen beinhalten:

  • Ausgefüllter Bewerbungsbogen
  • Vita und Ausstellungsverzeichnis (Professionalitätsnachweis), max. 1 Seite DIN A4 je Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
  • Text zur künstlerischen Position, max. 1 Seite DIN A4 je Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
  • Bildliche Darstellung und schriftliche Erläuterung der Referenzobjekte, maximal 1 Seite DIN A3 je Referenzobjekt

Aus den eingegangenen Bewerbungen werden 10 Künstler von einem Auswahlgremium mit je einem Vertreter des Finanzministeriums, des Bildungsministeriums, der Bauverwaltung, des Justizministeriums/ Nutzer sowie zwei Vertreter*innen des Künstlerbundes M-V ausgewählt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Kunststandort können auf der Internetseite des SBL M-V unter dem Link Neubau für die Justiz in Greifswald | sbl-mv - Landesbau heruntergeladen werden.

Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens sind nicht zulässig. Künstlergruppen gelten als ein Bewerber. Eine Rückgabe der Unterlagen erfolgt nicht.

Die Bewerbung muss bis spätestens 09.07.2021 um 13 Uhr beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg (Adresse s. unten) eingegangen sein. Es zählt der der Poststempel!

Bearbeitungshonorare und Preisgelder:

Die Teilnehmer der 2. Stufe des Wettbewerbs erhalten ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 2.000 Euro (inkl. MwSt.) bei Einreichung einer prüffähigen Wettbewerbsarbeit.
Der Sieger erhält 14.500 Euro (inkl. MwSt.). Es werden keine weiteren Preisgelder vergeben.

Preisgericht:

Das Preisgericht wird mit drei Fachpreisrichter*innen und vier Sachpreisrichter*innen (bilden insgesamt zwei Stimmen) besetzt.

Terminübersicht (voraussichtlich):

Bewerbungseingang bis

09. Juli 2021 um 13 Uhr

Auswahlgremium

Ende Juli 2021

Ausgabe der Auslobungsunterlagen

Ende Juli 2021 (30. KW)

Rückfragenkolloquium

16. September 2021

Abgabe der Arbeiten

15. November 2021

Preisgericht

15. Dezember 2021

 

Ort der Einreichung:

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Neustrelitzer Str. 121

17033 Neubrandenburg

Kontakt

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg

Neustrelitzer Str. 121

17033 Neubrandenburg

E-Mail: heike.engel@nb.sbl-mv.de


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