Ausstellungreihe ECHO - Kunst im Widerhall

ECHO 7 - Stefanie Rübensaal und Thomas Sander

Siebte Ausstellung im KUNSTraum SCHWERIN

des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Laufzeit: 13.11. – 17.12.2021

Adresse: Goethestraße 15 | 19053 Schwerin

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 15 Uhr, gemäß der Corona-Landesverordnung M-V

Kuratorin: Susanne Gabler

Zur Ausstellung

Im Finale der Ausstellungsreihe ECHO – Kunst im Widerhall zeigen Stefanie Rübensaal aus Rostock und Thomas Sander aus Schwerin im KUNSTraum SCHWERIN eine Rauminstallation aus Video und Sound als multimediales Environment.

Die künstlerische Tätigkeit von Stefanie Rübensaal und Thomas Sander weist ähnliche Arbeitsansätze auf. Intuition und Spontanität, freies Experiment sind Vorgehensweise. Das zeigt sich in Ergebnissen, die zumeist minimal, repetitiv, bis hin zu meditativ anmuten. Sie werden in Form von Videoschleifen und Soundcollagen präsentiert.

Den KUNSTraum SCHWERIN nutzen Rübensaal und Sander dabei im wörtlichen Sinne als gemeinsame Bühne. Die gezeigte Gemeinschaftsarbeit „Das Lied, das ich kenne“ ist zuvor im Ausstellungsraum selbst entstanden. Sie spielt auf wiederkehrende Assoziationsketten und Handlungen an, und wird als Environment aus Videoprojektion, Sound und einer Bodenskulptur im Raum inszeniert.

Unabhängig voneinander arbeiten beide Künstler collagenartig. Über diese Verbindung entstand ihre Kollaboration, in die sie beide ein künstlerisches Medium einbringen und damit ihre Kunst collagieren.

Im Raum agieren beide performativ und gehen mittels ihres künstlerischen Mediums aufeinander ein. Während Rübensaal Film bearbeitet, nutzt Sander den Klang. Mit ihren unterschiedlichen sensorischen Perspektiven entsteht ihre filmische und klangliche Kommunikation. Diese Arbeitsweise macht dieses künstlerische Produkt zu einer Improvisation.

Stefanie Rübensaal

sr@ruebensaal.org | www.ruebensaal.org | IG s.ruebensaal

ARTIST STATEMENT

Stefanie Rübensaal ist weit gefächert in den Feldern Lyrik, Zeichnen, Malerei, Grafik und Video unterwegs. Hauptgebiet ist das abstrakte und collageartige Arbeiten mit Video- und Animationstechniken, welches die unterschiedlichen Disziplinen verbindet.

Dabei verarbeitet sie intuitiv Eindrücke der Seele und sucht nach einer minimalistisch repetitiven Form, die poetisch surreal wirkt. Die Werke präsentiert sie im Innenraum als Installationen oder im Außenraum als Projektionen auf Gebäude und Hauswände.

VITA

1985 geboren in Zürich

2001 – 2002 Vorkurs für bildende Kunst an der Gestaltungsschule .G in Zürich

2006 – 2011 Hochschule für Gestaltung Karlsruhe | Fach Medienkunst

2011 – 2014 Teil des Künstler*innen Kollektivs „breidenbach studios Heidelberg“

2014 – 2019 wohnhaft in Hamburg, tätig für Theater, Museen, Schulen

2020 – 2021 Teil des Künstler*innen Kollektivs „besser als nichts“ in Rostock, sowie Atelierplatz im Studio36

2020 – 2021 Ausstellungsbeteiligungen in MV, u.a. in Rostock, Warnemünde, Schwerin, Parchim

seit 2021 Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

 

Thomas Sander

thomas.sander.schwerin@gmail.com | https://dezernat5.de/

ARTIST STATEMENT

Thomas Sander baut mit Entdeckerlust eigene Spielfelder auf, in denen auch nur seine eigenen

Regeln gelten. Diese sind dazu da, die „Würde des Abfalls“ zu feiern, verloren gegangenen

Objekten eine Bühne zu geben und das Heterogene als fruchtbar darzustellen. Indem er „Reste“

der visuellen und akustischen Kultur einsetzt, wehrt er sich gegen die Herrschaft von genormten

Objekten (und Subjekten!) und macht darauf aufmerksam, wie lückenhaft unsere Wahrnehmung

ist. Das Fragment ist bei ihm aussagekräftiger als das große Ganze, die Leerstellen sind es, die

den Sinn ergeben. (Susanne Burmester)

VITA

1960 geboren in Schwerin

1977 – 1988 Tätigkeit als Gebrauchswerber

1988 – 1994 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Heiligendamm und Fachschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Fachbereich Innenarchitektur Wismar

seit 2003 Dozent an der Musik- und Kunstschule ATARAXIA

1998 Arbeitsstipendium des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

2002 Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Lukas der Stiftung Kulturfonds, Ahrenshoop

2011 Studienreise nach Ghana

2014 Växjö, Schweden - artist in residence

2017 Kunst- und Kulturpreis Schwerin 2016 mit der Produzentengalerie Dezernat5

Bildnachweis

Stefanie Rübensaal | Thomas Sander | Das Lied, das ich kenne | 2021 | multimediales Environment | Foto: Rübensaal, Sander, Siems

INTERVIEW MIT PETER SCHERRER - SVZ

ECHO 6 - Institut für Inszenierung und Lydia Klammer

Thema: Reisen

In der sechsten Ausstellung „ECHO – Kunst im Widerhall“ im KUNSTraum SCHWERIN zeigen wir Arbeiten des Institutes für Inszenierung, bestehend aus der Künstlerin Sabine Reibeholz und dem Künstler Marc von Reth des Partnerverbandes BBK Bergisch Land. Die beiden Wuppertaler bilden in dieser Ausstellung ein Echo zum Künstlerbund MV indem sie auf zwei Arbeiten der Künstlerin Lydia Klammer aus Brüel reagieren.

Schwer zu umgehen, steht die große Installation „Im Auge des Sturms“ von Sabine Reibeholz und Marc von Reth mitten im KUNSTraum SCHWERIN. Die Besucherinnen und Besucher hören über zwei Kopfhörer auf zwei gegenüberliegenden Seiten dieser begehbaren Installation akustische Aufzeichnungen, welche aufeinander antworten. Somit wird das Thema Echo innerhalb dieser raumgroßen Installation direkt aufgegriffen.

Das Begehen dieses Installationsraumes erfordert physische Überwindung sowie Wagemut. Von außen scheinbar undurchdringlich, verspricht der Aufenthalt im Inneren Schutz und Entspannung. Dieser ersehnten Sicherheit folgt dann in der Kunstinstallation die Selbsterfahrung, sich im endlosen Raum wiederzufinden. Diese Auflösung ist eine Herausforderung für die Wahrnehmung.

Das Loslassen thematisiert auch Lydia Klammer in ihrer Fotoserie „Avantgardistisches Reisen“. Reisen als Ablenkung. Eine atlantische Insel bietet den Schutzraum, um der Sonne, den (Sehn-)Süchten und den Lebensgenüssen zu frönen. Als Echo auf äußere Zwänge geben wir die Vernunft auf und genießen die Verlockungen als Pausen in unserem Leben.

Im Gegensatz zu dieser Reise ins Außen lädt das „Schneebuch“ von Lydia Klammer zu einer inneren Reise ein. Die Seiten sind leer, bis auf wenige gelbe Seiten meist weiß und während des Blätterns produzieren sie seltenen Raum. In diesem finden die Interessierten wertvolle Zeit. Zeit für ihre eigenen Gedanken und Reflexionen. Dieses Buch gibt nichts vor. Somit bietet es uns Konzentration auf unseren eigenen inneren Reichtum.

Lydia Klammer | Fotoserie Avantgardistisches Reisen | 2021 | Fotografie

Lydia Klammer | Schnee | 2020 | Dadaistische Literatur | Auflage 1 | 200 Seiten

Institut für Inszenierung | Auge des Sturms | 2020 | Immersive Licht- und Soundinstallation | 222 x 222 x 250 cm

Beitrag von Peter Scherrer: Video der Eröffnungsperformance und Interviews mit Künstler*innen und Vorstand des KMV

 

ECHO 5 - Karin Schroeder und Iris vom Stein

In der fünften Ausstellung der Ausstellungsreihe ECHO – Kunst im Widerhall des KUNSTraumes SCHWERIN sehen sie Arbeiten der Künstlerinnen Karin Schroeder und Iris vom Stein. Die Werke beider erforschen die Linie.

Karin Schroeder zeigt Zeichnungen aus ihrer Beschäftigung mit Grenzen. Zeichnerisch hat sie diese Grenzen hervorgearbeitet. In ihren Zeichnungen verdichten sich die Linien. Sie werden immer konzentrierter bis zu einer betonten Mitte. Dabei entsteht eine Dreidimensionalität. In dieser Räumlichkeit und Verdichtung der Linien werden die Grenzen spürbar. Damit visualisiert Karin Schroeder die Bedeutung von Grenzen und lässt uns Betrachter*innen die Übergänge ersehnen, nach denen sich diese Konzentration wieder auflöst.

Iris vom Stein zeigt uns in dieser Ausstellung ein visuelles Echo. In ihrer Arbeit zeigt sie die Reaktionen des Elements Wasser. Auf Fotodrucken sehen die Besucher*innen Wellenbewegungen. In deren Wiederholungen entdecken sie mit der Zeit die minimalen Veränderungen. In dieser Fokussierung können die Betrachterinnen und Betrachter die Resonanz des Wassers erspüren. In Iris von Steins Arbeiten konzentrieren sich die Linien kreisförmig auf eine Mitte.

Die Feinheit der Linien in dieser fünften Ausstellung zum Thema ECHO – Kunst im Widerhall ist einladend und meditativ. Beide künstlerische Positionen nähern sich in ihrer Zartheit so intensiv, dass die dahinterliegenden Thematiken fühlbar werden.

Interview mit Peter Scherrer - SVZ

 

ECHO 4 - KAREN KUNKEL UND PETRA STEEGER

In der vierten Ausstellung der Reihe ECHO – Kunst im Widerhall sehen Sie Arbeiten der Künstlerinnen Karen Kunkel aus Greifswald und Petra Steeger aus Warnemünde. In den Arbeiten beider spielen Artefakte eine Rolle. Beide nutzen Übriggebliebenes und stellen damit geglaubte Sicherheiten und gelebte Werte infrage. Sie thematisieren unsere Verletzlichkeiten, die eigentlich hinter den Mitteln stecken, mittels derer wir unsere Unsicherheiten zu beherrschen versuchen. 

Petra Steeger zeigt das Werk FETTE BEUTE und das Werk RETTUNGSWESTE der Serie Glaubst du, wir sind sicher?. FETTE BEUTE ist eine Anordnung tierischer Reste, ausgestellt wie Jagdtrophäen. Durch diese Form der Würdigung stellt die Künstlerin unseren Umgang mit der Natur und deren Lebewesen ins Zentrum. Während die Tiere uns versorgen, schützen uns Rettungswesten vor dem Ertrinken. Der Mensch nutzt seine Position an der Spitze der Evolution. Und Steeger stellt die Frage, ob er zu retten sein wird?

Karen Kunkel zweifelt in ihrer Serie ad acta an Kategorisierungen. Das bringt sie zum Ausdruck, indem sie Bezug auf vorhandene Aktendeckel nimmt und frei assoziierende Bildelemente hinzufügt. Damit schafft sie ein Dazwischen durch neue Ebenen. Durch die daraus entstehenden Differenzierungen holt sie Individualisierungen zurück, die in der Sicherheit vermittelnden Kategorien vorerst unterbunden wurden. Sie macht uns ein Angebot, unser Selbst wiederzuentdecken.

Interview mit Peter Scherrer

 

ECHO 3 - Ulrich Bittmann und Linda Perthen

Eindrucksvoll sind die Arbeiten der Malerin Linda Perthen und des Malers Ulrich Bittmann. Sie sind groß, farbstark, formenbetont und wirken ohne weitere Ausdifferenzierungen klar und eindringlich.

Sie funktionieren solitär und trotz ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar gemeinsam.

In Perthens Malerei liegen verschiedene Formen als Schichten übereinander. Die daraus entstehenden Räumlichkeiten, erschweren den Betrachter:innen ihre eigene Verortung. Im besten Fall suchen sie weiter nach dieser und erfahren diese Räume umso intensiver.

Durch Bittmanns stark physische Betonungen entwickeln seine Bilder fühlbare Nähe. Das wird zusätzlich gestützt durch die Ausschnitte in denen man sich als Betrachter:in wiederfindet. Sie bilden Momente ab und die unzähligen Symbole wirken erzählerisch, beenden jedoch keine Geschichte.

Beide umformen mit ihren Bildelementen etwas Unsichtbares, was in den Betrachter:innen lediglich persönlich sichtbar wird. Diese Denkanstöße sind Erzählungen, die durch die Betrachter:innen vollendet werden.

Presse

Beitrag Schwerin Lokal vom 28.05.2021 von Peter Scherrer

 

ECHO 2 - Martin Feistauer und Marike Schreiber

Unübersehbar arbeiten Marike Schreiber sowie Martin Feistauer mit Farben. Sie arrangieren sie auf ihre eigene Weise mit ihren Werken.

In ihrer dreidimensionalen Arbeit „Scales III“ stellt Marike Schreiber lebensgroße Holzobjekte in den Raum. Spielerisch bilden sie vielfältige Formen, Farben und Symboliken ab. Dabei wirken ihre vertikalen „Scales“ wie eine Prozession. Sie scheinen voranzuschreiten.

Diese Bewegung setzt sich auf einer weiteren Wand empor in der Arbeit „Interferenzen“ von Martin Feistauer. Seine großformatige Malerei bildet eine Auswahl von wenigen Farben ab. Streng und vertikal aneinandergereiht folgen sie einer sich wiederholenden Anordnung. In dieser wiederum wirkt die Arbeit „Interferenzen“ stark differenziert.

Differenzierungen durch Vielfalt sowie durch Anordnung wechseln sich in der Ausstellung ECHO – Kunst im Widerhall 2 im KUNSTraum SCHWERIN ab.

 

ECHO 1 - Anke Meixner und Stine Albrecht

Die Ausstellungsreihe "ECHO - Kunst im Widerhall" im neuen KUNSTraum SCHWERIN wird durch die beiden Künstlerinnen Anke Meixner und Stine Albrecht eröffnet - kuratiert von Susanne Gabler. 

Beide Künstlerinnen nutzen den Raum für sich und miteinander. Meixners wie Albrechts Arbeiten spielen mit Transparenzen und Formen. Auf Albrechts Arbeit, drei hängende Objekte mit dem Titel Transparente Strukturen, lässt sich eindrucksvoll der Moiré-Effekt wahrnehmen, der sich in den Abendstunden auch auf der Wand als Schattenwurf widergespiegelt findet.

Ihr Objekt Die Quadratur des Kreises wirkt wie ein Ziel – anziehend und leuchtend fängt es den Blick der Rezipient*innen ein und hinterlässt die Frage, ob eine Quadratur des Kreises doch möglich sein könnte.

Meixners Arbeit Avola, avola! besteht aus federleichten Objekten aus Papier. Zusammen arrangiert bilden sie eine raumgreifende Installation. Die Größe der Installation bietet viel Oberfläche für das farbige Licht, welches die Arbeit illuminiert und das von dem Weiß des Papieres gleichermaßen aufgenommen als auch reflektiert wird. Trotz ihrer Transluzenz strahlen die hellen Objekte das Licht zurück in den Außenraum.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Schwerin und mit Unterstützung des Landestheaters Schwerin und der Hochschule Wismar.

 

Kunst in neuen Räumen

Der Künstlerbund MV in neuen Räumen: Die neue Geschäftsstelle des Berufsverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in M-V befindet sich in der Goethestraße 15 am Platz der Jugend in Schwerin. Angeschlossen an die neue Geschäftsstelle des Künstlerbundes MV liegt der KUNSTraum SCHWERIN: Ausstellungsfläche für zeitgenössische Bildende Kunst sowie Ort der kulturellen Begegnung und des Austausches im Stadtraum Schwerin.

Der lichtdurchflutete Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Eckhauses mit roten Klinkern öffnet sich durch drei große Schaufenster in den Stadtraum. Passanten und Pendler auf der Goethestraße, einer der Hauptsachsen des öffentlichen Nahverkehrs, haben Einblick in das künstlerische Geschehen im Inneren und sind eingeladen, einzutreten.

In der Beschaffenheit der Architektur und der Konzeption des Ausstellungsprogramms verfolgt der Künstlerbund MV das Grundprinzip „Kunst im Stadtraum“ – Innen- und Außenraum gehen ein fluides Miteinander ein. Die Kunstwerke können aus vielfältigen Perspektiven von innen und außen wahrgenommen werden. Der KUNSTraum SCHWERIN fungiert als Ort mit einem künstlerischen Angebot, welches zum Innehalten sowie zum kulturellen Austausch in einer vitalen Umgebung einlädt.

Gemäß seiner offenen Ausrichtung fungiert der KUNSTraum SCHWERIN sowohl als Ausstellungsraum für Bildende Kunst als auch als Veranstaltungsort z.B. für kleinere Konferenzen, Lesungen und Musikabende.

Offen, kommunikativ und inspirierend setzt der KUNSTraum SCHWERIN mit seinen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, der Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen, begleitenden Druckerzeugnissen und diversen Veranstaltungsformaten einen neuen ästhetischen und kulturellen Fixpunkt im Stadtraum und trägt zum jungen Gesicht der Landeshauptstadt Schwerin bei. Zum anderen zielt das Bemühen des Künstlerbund MV darauf ab, Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen zu unterstützen und ihnen im KUNSTraum SCHWERIN einen kreativen Freiraum für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung zu bieten.

Ausstellungskonzept 2021: „ECHO – Kunst im Widerhall“

Die Ausstellungen im KUNSTraum SCHWERIN werden jedes Jahr einen anderen Themenschwerpunkt verfolgen. 2021 lautet der Titel des Ausstellungsprogramms ECHO – Kunst im Widerhall. Der Topos des Widerhalls bezieht sich auf mehrere Ebenen. Das Konzept sieht vor, dass in jeder Ausstellung jeweils zwei Bildende Künstler*innen gleichzeitig den Ausstellungsraum bespielen und somit zwei künstlerische Positionen im Widerhall aufeinander und auf den Raum reagieren. Übertragen gesprochen gehen von den künstlerischen Arbeiten, aber auch dem Rezipienten, Signale aus, die auf ein Gegenüber treffen, reflektiert werden und einen Widerhall erzeugen. Im besten Falle bewirken sie einen langen Nachhall.

Diverse künstlerische Sprachen, Ausdrucksformen und Medien werden über das Jahr präsentiert. Der KUNSTraum SCHWERIN wird mit seinen sieben Ausstellungspräsentationen 2021 vielfältige und überraschende Wandlungen durchlaufen und die Spannung durch das Jahr hinweg halten.

Künstler*innen und Partnerstädte/-verbände

Der KUNSTraum SCHWERIN richtet sich an die große Künstlerschaft des Künstlerbundes MV, andere Landesverbände des Bundesverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) als auch an Künstler*innen der nationalen und internationalen Partnerstädte der Landeshauptstadt Schwerin. So wird 2021 eine der sieben Ausstellungen im KUNSTraum SCHWERIN zusammen mit Künstler*innen derPartnerstadt Wuppertal umgesetzt, in Kooperation mit dem BBK Bergisch-Land.

Ausstellungszeiträume 2021

06.03.-11.04.2021 (in Reaktion auf anhaltende, pandemiebedingte Schließung mit raumgreifender Installation) / 17.04.-23.05.2021 / 29.05.-04.07.2021 / 10.07.-15.08.2021 / 21.08.-26.09.2021 / 02.10.-07.11.2021 / 13.11.-17.12.2021

Kontakt

Projektleitung / Kuratorin KUNSTraum SCHWERIN: Susanne Gabler

kunstraum@kuenstlerbund-mv.org

Mobil: 0162 6023391

 

Projektleitung Künstlerbund MV: Annekathrin Siems

info@kuenstlerbund-mv.org

Telefon: 0385 565009